Buchrezension
Mark Mittelberg: Glauben.
7 Oktober 2008
- Crossnet
Sogar Atheisten, Nihilisten und Satanisten (nicht zu verwechseln mit den Teufelsanbetern) glauben an etwas, nämlich an nichts bzw. allenfalls sich selbst. Wir erkennen also: Ohne Glauben/Vertrauen kommt niemand durchs Leben.
Doch wem/was können wir
WIRKLICH vertrauen? Welches Fundament ist stark genug, um uns auch durch die allerschlimmste Situation zu bringen? Sollte die derzeit aktuelle Finanzkrise, von der wir hoffen wollen, daß sie sich nicht zu einer „Höllenfahrt“ gleich jener der Jahre 1929-1945 entwickelt, zumindest einen positiven Aspekt in sich bergen, so ist es die Tatsache, daß sich jeder von uns überlegen muß, worauf er sein Leben aufbauen will.
Mark Mittelbergs Buch bietet hierbei hilfreiche Werkzeuge. Übersichtlich aufgebaut, leicht verständlich zu lesen und auch spannend geschrieben stellt „Glauben“ ein nützliches, wertvolles Werk für jedermann dar; sowohl für den spirituell Interessierten als auch jenen, der mit religiösen Glaubensfragen (noch) „nichts am Hut hat“.
Fazit:
Ein Buch, das in Bezug auf die Überprüfung (und gegebenenfalls Korrektur) der eigenen Werte, Ansichten und Meinungen eine absolute "Pflichtlektüre" darstellt.
Autor: Mark Mittelberg
Titel: Glauben.
Seiten: 239. Gebunden.
Verlag: R. Brockhaus
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Klappentext:
„Jeder von uns glaubt an etwas. Die Frage ist nur: Woran glaube ich und warum?
Mark Mittelberg, der lange Jahre einer der Leiter von Willow Creek war, lädt seine Leser zu einer geistlichen Entdeckungsreise ein und fordert sie zu einer fundierten, rationalen Auseinandersetzung mit den eigenen Überzeugungen auf. Er erläutert verschiedene Zugänge zum Glauben und beschreibt, wie Traditionen, religiöse Autoritäten, intuitive Einsichten, mystische Erfahrungen oder logische und wissenschaftliche Fakten unseren Glauben beeinflussen können. Gleichzeitig benennt er wertvolle Kriterien zur Prüfung religiöser Ansprüche. Sein Blick gilt sowohl verschiedenen Geistesströmungen als auch neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Bei alldem wird deutlich, dass der Glauben den Verstand nicht fürchten muss. Im Gegenteil, der Verstand ist ein unverzichtbares Hilfsmittel, um sich in Glaubensfragen zu orientieren und die Entscheidung für eine eigene Glaubensüberzeugung zu treffen.“
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Über den Autor:
Mark Mittelberg ist Bestseller-Autor, gefragter Redner und führender Stratege für Evangelisation und Apologetik. Er ist Autor von „So wird Ihre Gemeinde ansteckend“ und hat zusammen mit Bill Hybels „Bekehre nicht – lebe!“ (Rezension) verfasst. Er ist mitwirkender Herausgeber des Buches „The Journey: A Bible for the Spiritually Curious“, und das Kursmaterial für „So wird Ihr Christsein ansteckend“ stammt im Wesentlichen aus seiner Feder. Es wurde für weltweit mehr als eine Million Teilnehmer in 20 Sprachen übersetzt.
Mark Mittelberg war über 10 Jahre lang Evangelisationsleiter der Willow-Creek-Gemeinde in Chicago und der Willow-Creek-Association. Er war redaktioneller Berater und gelegentlicher Gast der wöchentlichen Fernsehsendung von Lee Strobel, „Faith Under Fire“. Er ist mitwirkender Herausgeber der Zeitschrift „Outreach“ und tritt regelmäßig als Redner für Satellitenausstrahlungen des „Church Communication Network“ auf, das Gemeinden in ganz Nordamerika erreicht. Er hat an der „Trinity Evangelical Divinity School“ Religionsphilosophie studiert und mit dem Master abgeschlossen. Er lebt zusammen mit seiner Frau Heidi und ihren beiden Kindern in Südkalifornien.
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Inhalt:
Vorwort
1. Warum sollte man sich überhaupt für eine eigene Glaubensüberzeugung entscheiden?
2. „Meine Wahrheit – Deine Wahrheit“
Pragmatismus, Relativismus und die Wirklichkeit
3. „Das habe ich schon immer so geglaubt!“
Tradition und Wahrheit
4. „Du solltest besser das glauben, was ich dir sage!“
Autorität und Wirklichkeit
5. „Ich fühle einfach, daß es wahr ist!“
Intuition und Wissen
6. „Gott hat mir gesagt, daß es wahr ist!“
Der mystische Ansatz
7. „Ich glaube erst, wenn ich es sehe!“
Logik, Beweise und Wissenschaft
8. „Ich denke darüber nach, wie ich denke – und entscheide mich dann!“
Die sechs Glaubenspfade in der Praxis
9. „Wie kann ich herausfinden, was ich glauben soll?“
Teil 1: Logische und wissenschaftliche Kriterien
10. „Wie kann ich herausfinden, was ich glauben soll?“
Teil 2: Textliche Kriterien
11. „Wie kann ich herausfinden, was ich glauben soll?“
Teil 3: Historische und empirische Kriterien
12. „Ich würde gerne glauben“
Die Schranken durchbrechen und zum Glauben finden
13. Der Nutzen einer weisen Entscheidung für eine eigene Glaubensüberzeugung
Anmerkungen
Über den Autor
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